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Teamsportkonzept

 

Der im Folgenden dargestellte konzeptionelle Ansatz ist als integrativer Bestandteil des schulischen Gesamtkonzeptes der Berufsschule Pritzwalk zu verstehen.

 

Aufgrund der immer größer werdenden Konkurrenz zum Sport durch Computer und Internet, des fehlenden Zeitaufwands der Eltern für ihre Kinder, aber auch der zu geringen Anzahl von Schulsportstunden ist eine immer schlechter werdende motorische Grundausbildung bei den jungen Menschen zu erkennen.

 

Aber – für uns gilt das Motto: „Eine gesunde Schule braucht gesunde Menschen.

Es wurde wissenschaftlich festgestellt, dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen und deren körperlicher Gesundheit besteht. Im Sinne der Charta von Ottawa definiert, gehört zur Gesundheit die physische und die psychische Gesundheit gleichermaßen. Nur umfassend gesunde Kinder und Jugendliche sind belastbar, leistungsfähig und dauerhaft zu motivieren.

 

Die private Berufsschule Pritzwalk möchte in ihrem Selbstverständnis eine Partnerschule des Breiten- und Jugendsports sein. Sie fördert im Zuge der ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung die sportliche Entwicklung seiner SchülerInnen.


Das Besondere an dieser Form der Berufsschule ist, dass den jugendlichen Auszubildenden eine bessere sportliche Ausbildung geboten werden kann.


Das Unterrichtsfach Sport wird grundsätzlich dem gültigen Lehrplan gemäß unterrichtet. Die sportliche Leistungsbereitschaft wird durch sportmotorische und eine spezifische Sportförderung nachhaltig entwickelt. Zur Unterstützung der sportlichen Leistungsentwicklung regelt die Schule u.a. folgende Maßnahmen:

  • Angebote und Koordinierung von Themen aus dem Umfeld Sport im fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht.
  • Freistellungen zu Lehrgängen und Wettkämpfen, sofern Anträge der Vereine/ Verbände und die Zustimmung der Eltern vorliegen.
  • Wechselseitige Informationen und Absprachen zwischen allen beteiligten Partnern über Leistungs- und Entwicklungsstand der Jugendlichen.
  • Die Schüler – insbesondere aktive SportlerInnen – werden durch ergänzende/ unterstützende/nachbereitende ausserunterrichtliche Betreuung (wie z. B. Hausaufgabenbetreuung, Nach- und Vorbereitung von Fachunterricht, Klausuren) pädagogisch so gefördert, dass sie den schulischen Anforderungen in vollem Umfang genügen. Die Entwicklung der fachlichen Kompetenzen trägt im gesamten Prozess die entscheidende Rolle.
  • Zusätzlich zur wöchentlichen Stundentafel wird eine mehrstündige breit und vielfältig angelegte sportliche Ausbildung für die SchülerInnen eingeführt.

 

Die Fokussierung auf eine sportliche Betätigung unserer jungen BerufsschülerInnen hat vor allem folgende Schwerpunkte zu erfüllen:

 

1. Sozialer Schwerpunkt

  • Erweiterung kommunikativer interaktiver Teamprozesse
  • sinnvolle Freizeitbeschäftigung für die jugendlichen BerufsschülerInnen
  • Verbesserung der Planungskompetenz in Auseinandersetzung mit Prozessen der Planung als Beitrag zur Förderung der Handlungsfähigkeit in alltäglichen Lebensbereichen
  • Teamfähigkeit im Sportunterricht und darüber hinaus als gemeinsame Erprobung und Reflexion in gruppeninterner Zusammenarbeit

 

2. Sportlicher Schwerpunkt

  • Eine handlungsorientierte Auseinandersetzung mit sportlichen Bewegungsmustern als Beitrag zur Erweiterung der beruflichen Handlungskompetenz und der Interaktionsfähigkeit
  • zeitgemäßes Bewegungsangebot soll möglichst viele Jugendliche langfristig an den Sport binden
  • qualitativ hochwertige Ausbildung ermöglicht den Jugendlichen ansprechende sportliche Leistungen in ihren Heimat-Sportvereinen
  • Sportunterricht im Kontext des Berufsbildes
  • Kontinuität in der Ausübung der Sportart

 

3. Gesundheitsprophylaxe

Die SchülerInnen erhalten Anregungen für eine bewegungsorientierte Freizeitgestaltung, deren gesundheitsbewusste Durchführung im Sinne einer Sensibilisierung für ein lebenslanges Sporttreiben einen sinnvollen Beitrag leistet.

  • Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz - Sensibilisierung für die Eigenwahrnehmung bei berufsbezogenen Belastungssituationen
  • Stärkung der Abwehrkräfte, Entlastung der Krankenkassen
  • Vorbeugung gegen Übergewicht und motorischen Schwächen