365 Orte im Land der Ideen
„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie. Ziel der Initiative ist es, im In- und Ausland ein Bild von Deutschland als innovatives, weltoffenes und begeisterungsfähiges Land zu vermitteln. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. (Quelle: www.land_der_ideen.de)
„365 Orte im Land der Ideen“ wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank, die auch offizieller Partner von „Deutschland – Land der Ideen“ ist, realisiert. Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2006 wird sich an jedem Tag ein Sieger des Wettbewerbs mit einer Veranstaltung der Öffentlichkeit vorstellen. In Zusammenarbeit mit dem DuMont-Verlag ist außerdem der Land der Ideen-Reiseführer entstanden. Er stellt die Orte vor und lädt zu einer Entdeckungsreise durch Deutschland ein. Der Reiseführer ist ab dem 1. Januar 2006 im Buchhandel erhältlich. (Quelle: www.land_der_ideen.de)
Die Bildungsgesellschaft mbH Pritzwalk ist ein "Ausgewählter Ort 2006" im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" und präsentiert sich am 30. November 2006.
Weitere Informationen unter: www.land_der_ideen.de
Märkische Allgemeine • Dienstag, 3. Januar 2006

Jozef Dominiec (l.) aus der Berufsbildungsschule Tychy in Polen war einer der ersten Besucher in der Bildungsgesellschaft, der im Oktober
2005 mit einem Gastgeschenk für Werner Schulze an das Fußballereignis anknüpfte. FOTO: ARCHIV/LEHMANN
Ein „ausgewählter Ort“
Pritzwalker Bildungsgesellschaft mbH im Glanz des Fußballjahres
HEIDRUN LEHMANN
PRITZWALK Der Glanz des
Fußballjahres 2006 strahlt bis
in die Prignitz aus, genauer bis
nach Pritzwalk. Mit einem besonderen
Tag soll das Weltereignis
bundesweit und in ausgewählten
brandenburgischen
Regionen auch außerhalb
der Stadien gewürdigt
werden.
Dazu war Ende vorigen Jahres
von der eigens dazu ins Leben
gerufenen Initiative der
FC Deutschland GmbH ein
Wettbewerb unter dem Motto „365 Orte im Land der Ideen“
ausgeschrieben worden, wobei
aus dem Brandenburgischen
neun Bewerber ausgewählt
wurden.
Dazu gehört die Bildungsgesellschaft
mbH in Pritzwalk.
Sie steht mit dem Datum
30. November 2006 zwar am
Schluss der brandenburgischen
Reihe, aber Geschäftsführer
Werner Schulze sieht
darin keinen Nachteil. Gerade
dann, wenn das große Fußballfieber
verraucht ist, dürfte
sich Pritzwalk umso größerer
Aufmerksamkeit erfreuen.
Das Jahr habe nun einmal nur
365 Tage, an denen in der gesamten
Republik in wissenschaftlichen,
wirtschaftlichen
und kulturellen Bereichen der
Fußball über den Sport hinaus
in irgendeiner Weise in den
Blickpunkt gerückt wird.
Brücke von Historie zur Zukunft
Der Bau der ehemaligen Pritzwalker
Tuchfabrik, in deren
Mauern sich heute junge
Leute das Rüstzeug für einen
Beruf holen, sei wohl gut geeignet,
um eine Brücke von historisch
Wertvollem zur Zukunft
zu schlagen, so der Geschäftsführer.
Gemeinsam mit der Stiftung
Begabtenförderung berufliche
Bildung (BIP), dem Bildungsministerium,
dem Oberstufenzentrum,
Kooperationsbetrieben
der Region und der Präsenzstelle
der Fachschule
Brandenburg wird derzeit am
Konzept für diesen Tag im November
gearbeitet. Bislang
steht fest, dass es einen Tag
der offenen Tür geben wird,
bei dem Ausbilder, Azubis
und Gäste mit Persönlichkeiten
des öffentlichen Lebens in
Kontakt treten können.
An einen Workshop unter
dem Arbeitstitel „Entwicklung
des Fachkräftenachwuchses
für hiesige Unternehmen“ ist
bereits gedacht. Daraus ergibt
sich von selbst, dass der Tag
der Ideen für die gesamte Region
Anziehungspunkt sein
soll. Besondere Prägung erhält
das Ereignis außerdem durch
weitere Höhepunkte in der
Dömnitzstadt – deren 750-jähriges
Bestehen und das Jubiläum
15 Jahre Bildungsgesellschaft
im Oktober.
Das alles halte eine zusätzlicheMotivation
bereit, so Werner
Schulze. Der Geschäftsführer
der Bildungsgesellschaft
darf zu recht stolz sein: Immerhin
hatten sich 1200 Einrichtungen
um ihren Beitrag zur
Initiative „Deutschland –
Land der Ideen“ beworben.
Pritzwalk befindet sich dabei
in guter Nachbarschaft, etwa
des Einstein Forums Potsdam
oder der Internationalen Bauausstellung
Fürst Pückler
Land GmbH. Geschäftsführer
Werner Schulze betrachtet
den Zuschlag für die Pritzwalker
Bildungsstätte als „Ausgewählten
Ort 2006“ beispielsweise
auch als Anerkennung
für jene im Dezember vor einem
Jahr ausgesprochene Belobigung
des brandenburgischen
Arbeitsministeriums innerhalb
der „Regionalen Kooperation
für Ausbildungsplätze“.
In Kürze nähere Absprachen
Werner Schulze geht davon
aus, dass die für die Auswahl
der Orte zuständige Jury in
Kürze zu genaueren Absprachen
nach Pritzwalk kommen
und Werbematerial mitbringen
wird.
Als Schirmherr von „Deutschland – Land der
Ideen“ fungiert Bundespräsident
Horst Köhler.
Märkische Allgemeine • Mittwoch, 22. März 2006

Ausgewählt Eine Ehrentafel kündet seit gestern davon, dass die Pritzwalker Bildungsgesellschaft im Jahr der Fußballweltmeisterschaft als „ausgewählter Ort“ auserkoren wurde. Ira Bartels, stellvertretende Direktorin der Deutschen Bank in Potsdam, überreichte die Anerkennung an Geschäftsführer Werner Schulze. FOTO: LEHMANN
Bisher einmalige Initiative
Ehrentafel für „ausgewählten Ort“ in der Bildungsgesellschaft
HEIDRUN LEHMANN
PRITZWALK Auf mintgrünem
Grund über farbenfrohen
Blüten kann es seit gestern jeder
lesen, der die Bildungsgesellschaft
Pritzwalk GmbH betritt:
„Deutschland – Land der
Ideen“. Unter diesem Motto
präsentiert sich das Haus An
der Promenade Ende November
als „ausgewählter Ort“ im
Jahr der Fußballweltmeisterschaft
und will damit zeigen,
dass selbst fern der Stadien
kreative Menschen dafür sorgen,
den Ruf des Landes weit
hinaus in dieWelt zu tragen.
Ira Bartels, stellvertretende
Direktorin der Deutschen
Bank in Potsdam, überreichte
die Ehrentafel an Werner
Schulze, Geschäftsführer der
Pritzwalker Bildungsgesellschaft,
in der Technologiehalle
im Beisein von Vertretern
aus Politik und Wirtschaft,
darunter SPD-Bundestagsabgeordneter
Ernst Bahr,
Bürgermeister Wolfgang
Brockmann und Marion Talkowski
vom Regionalcenter
Pritzwalk der Industrie- und
Handelskammer – letztere als
Impulsgeber. Ira Bartels würdigte
die bisher einmalige Initiative
von Regierung und
Wirtschaft, die von der
FC Deutschland GmbHins Leben
gerufen worden war.
Werner Schulze erinnerte
daran, dass die Bildungsgesellschaft
zu jenen 1200 Bewerbern
bundesweit gehörte, die
ihr Konzept für einen solchen
Tag einreichten,umLeistungsbereitschaft
und Kreativität in
wissenschaftlichen, wirtschaftlichen
und kulturellen
Bereichen vorzustellen. Einer
von neun Ausrichtern des Landes
Brandenburg ist die Pritzwalker
Bildungsstätte. Der Geschäftsführer
möchte diesen
Tag als Brücke zwischen der
Historie in den altehrwürdigen
Mauern der früheren
Quandt’schen Tuchfabrik und
der Heranbildung eines hoch
gebildeten Nachwuchses verstanden
wissen. Bereits
2003/2004 habe das Haus An
der Promenade mit der Berufsbildungsinitiative
Pritzwalk
absolutes Neuland betreten,
so Schulze. Mit dem Projekt,
begabte Azubis als Führungskräfte
fürUnternehmen auszubilden,
habe die Bildungsgesellschaft
Schritte unternommen,
um dem absehbaren
Fachkräftemangel langfristig
entgegen zu wirken.
Bürgermeister Wolfgang
Brockmann betrachtet die Veranstaltungen
am „ausgewählten
Ort“ am 30. November als
Teil einer Reihe von Höhepunkten
innerhalb des Jubiläums
„750 Jahre Pritzwalk“.
Für Ernst Bahr bedeutet dieAnerkennung
den Beweis, dass
Menschen auch in Randregionen
wie der Prignitz leben, arbeiten
und ausgebildet werden
können; dass dazu nur
der ernsthafte Wille nötig sei.
Werner Schulze sieht den 30. November als Ausdruck enger Verbindung „seines“ Hauses und der Öffentlichkeit. FOTO: LEHMANN
Märkische Allgemeine • Mittwoch, 26. April 2006
Ein Exot am „ausgewählten Ort“
Bürgermeister pflanzte Tulpenbaum an Pritzwalker Bildungsgesellschaft
HEIDRUN LEHMANN
PRITZWALK Ein Tulpenbaum,
nicht zu verwechseln
mit einer Magnolie, wie Bernd
Blumenthal aus dem gleichnamigen
Pflanzencenter in Putlitz
festgehalten wissen
wollte, steht seit gestern auf
dem Gelände der Pritzwalker
Bildungsgesellschaft mbH.
Seine Firma hatte den in Nordamerika
beheimateten Exoten
besorgt, der von Pritzwalks
Bürgermeister Wolfgang
Brockmann gepflanzt wurde.
Die Aktion reiht sich ein in
die Vorhaben der Bildungsgesellschaft
unter dem Motto
„Ausgewählter Ort im Land
der Ideen“ anlässlich der Fußballweltmeisterschaft
2006.
Zwar müssen die Beteiligten
auf den eigentlichen Tag noch
geraume Zeit warten – dafür
wurde der 30. November auserkoren
– aber das gesamte
Jahr steht im Zeichen der verschiedensten
Projekte.
Wie die MAZ bereits berichtete,
erhielt die Pritzwalker Bildungsgesellschaft
als einer der
„ausgewählten Orte“ unter
1200 Bewerbern aus der gesamten
Republik den Zuschlag.
Immerhin befindet
sich Pritzwalk somit auf gleicher
Stufe mit der Porzellanmanufaktur
Meißen oder dem
Düsseldorfer „Forum Grüne
Stadt“. Letzteres wirkte als
Sponsor für die anderen
364 Orte im Land der Ideen
und sorgte dafür, dass dort jeweils
ein Baum gepflanzt werden
konnte. Die Auswahl
blieb den jeweiligen Akteuren
vorbehalten. Das „Forum“ beging
seinen besonderen Tag
bereits am 14. Februar im
Haus der Deutschen Bank in
Düsseldorf. Die Deutsche
Bank, das heißt deren Geschäftsstelle
in Potsdam, trat
in der Dömnitzstadt bei der
Übergabe einer Ehrentafel für
den „ausgewählten Ort“ am
21. März in Aktion. Die Tafel
wurde inzwischen am Eingang
des Gebäudes verankert.
Werner Schulze, Geschäftsführer
der Pritzwalker Bildungsgesellschaft,
erinnerte beim
Pflanzen des Baumes an die
Historie des Backsteinbaus, in
dem vor rund 100 Jahren die
Tuchfabrikanten Draeger/Quandt die wirtschaftlichen
Blüte der Dömnitzstadt beförderten
und spannte den Bogen
zur Gegenwart, wo in den gleichen
Räumen junge Menschen
ausgebildet werden und
ihre Motivation für ihren Lebensweg
erhalten. In der Bildungsgesellschaft
erhielten
die jungen Menschen die Befähigung,
ihre Leistungskraft in
regionalen und überregionalen
Unternehmen zu beweisen
– auch vor dem Hintergrund
der relativ neuen Kooperation
mit der Fachhochschule Brandenburg.
Wolfgang Brockmann
hegte die Überzeugung,
dass das hier gesammelteWissen
der künftigen Fachleute
ebenso gut Wurzeln schlagen werde wie der junge Baum.

Im Beisein der besten Tischlerlehrlinge pflanzte Wolfgang Brockmann (r.) gestern an der Pritzwalker
Bildungsgesellschaft einen Tulpenbaum, unter Mithilfe von Werner Schulze (l.). FOTO: LEHMAN
Pritzwalk
